Denkt man an kulinarische Eigenarten der Franzosen, dann würden einem sicher erstmal Froschschenkel oder Schnecken einfallen. Frösche sind mir hier bisher weder beim Essen noch im Wald begegnet, gut, Schnecken dafür auf den Wegen umso mehr, aber gesammelt und inKräuterbutter geschwenkt habe ich selbige deshalb noch lange nicht.
Umso kurioser für den gestandenen Preußen ist dann der Weg durch den Supermarkt und die Uni-Mensa. Neben Fisch oder Pute kann man mehrmals die Woche beim Mittagessen Bekanntschaft mit "Langue de Boeuf" (Rinderzunge) oder "Tête de veau" (Kalbskopf) machen. Über eine international bekannte Online-Suchmaschine, deren Gebrauch sich in Verbform schon im Duden niedergeschlagen hat oder bald tun wird, kann man Bilder selbiger Köstlichkeiten herunterladen, doch mit Rücksicht auf die Mägen meiner Leser habe ich mir überlegt, keine solchen Fotos hier zu präsentieren. Da schwimmen Stücke von Gehirn und Innereien eines Kalbes zu Brei gekocht und geliert in einem Topf (nett, wenn einen wenigstens keine Augen mehr anstarren) oder Scheiben einer Rinderzunge reihen sich aneinander wie ein gigantischer Waschlappen.
Da lohnt sich dann auch mal ein Besuch in einem Supermarkt, denn da gibt es sowohl an der Bedienungs- als auch an der SB-Fleischtheke sämtliche dieser Spezialitäten sozusagen im "Naturzustand". Von irgendwoher kuckt einen da immer irgendwas an, egal ob Schwein, Rind oder sonst etwas. Innerei neben, Zunge, Ohr, Hirn, als ob man sagen wollte: Dat Vieh is eh schon tot, bevor irgendwas verkommt, da bringen wirs lieber unters Volk. Eintopf geht immer!
Und nein, es vergammelt weder in den Kühlregalen, noch in den Mensakochtöpfen. Die Leute hier scheinen das WIRKLICH zu essen!
Manchmal stehe ich vor der Anzeigetafel der Mensa und weiß nicht genau, was mir da gerade wieder angeboten wird, auch wenn meine Sprachkenntnisse sich langsam verbessern. Ist vielleicht auch ganz gut so, dass sich das bei den kulinarischen Vokabeln noch nicht so ausgewirkt hat. Einige Sachen will man einfach nicht wissen! ;-)
Umso kurioser für den gestandenen Preußen ist dann der Weg durch den Supermarkt und die Uni-Mensa. Neben Fisch oder Pute kann man mehrmals die Woche beim Mittagessen Bekanntschaft mit "Langue de Boeuf" (Rinderzunge) oder "Tête de veau" (Kalbskopf) machen. Über eine international bekannte Online-Suchmaschine, deren Gebrauch sich in Verbform schon im Duden niedergeschlagen hat oder bald tun wird, kann man Bilder selbiger Köstlichkeiten herunterladen, doch mit Rücksicht auf die Mägen meiner Leser habe ich mir überlegt, keine solchen Fotos hier zu präsentieren. Da schwimmen Stücke von Gehirn und Innereien eines Kalbes zu Brei gekocht und geliert in einem Topf (nett, wenn einen wenigstens keine Augen mehr anstarren) oder Scheiben einer Rinderzunge reihen sich aneinander wie ein gigantischer Waschlappen.
Da lohnt sich dann auch mal ein Besuch in einem Supermarkt, denn da gibt es sowohl an der Bedienungs- als auch an der SB-Fleischtheke sämtliche dieser Spezialitäten sozusagen im "Naturzustand". Von irgendwoher kuckt einen da immer irgendwas an, egal ob Schwein, Rind oder sonst etwas. Innerei neben, Zunge, Ohr, Hirn, als ob man sagen wollte: Dat Vieh is eh schon tot, bevor irgendwas verkommt, da bringen wirs lieber unters Volk. Eintopf geht immer!
Und nein, es vergammelt weder in den Kühlregalen, noch in den Mensakochtöpfen. Die Leute hier scheinen das WIRKLICH zu essen!
Manchmal stehe ich vor der Anzeigetafel der Mensa und weiß nicht genau, was mir da gerade wieder angeboten wird, auch wenn meine Sprachkenntnisse sich langsam verbessern. Ist vielleicht auch ganz gut so, dass sich das bei den kulinarischen Vokabeln noch nicht so ausgewirkt hat. Einige Sachen will man einfach nicht wissen! ;-)

2 Kommentare:
oh, das klingt ganz anders als das Angebot der Alten Mensa in Dresden, denn dort war das Essen wirklich gut. So gut, dass wir überlegt haben, den Studienort zu wechseln...
Na, im Münsterland würde man Töttchen dazu sagen...
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