




Es ist noch früh am Morgen, als uns die zwei Mütterchen eine Art Ausweis vor die Nase halten. "Oh Gott", denken wir, jetzt vertickern die Zeugen Jehovas ihren Wachturm auch schon in Zügen zwischen Frankreich und der Schweiz. Hinten dran ein junger Mann, den man auf den ersten Blick für den Zivi der beiden älteren Damen hätte halten können. Ob wir etwas zu verzollen hätten, wollen sie wissen. Die Ausweise wollen sie sehen und wissen, woher wir kommen. Nein, hätten wir eigentlich sagen sollen, wir wollen die Waffen erst auf dem Rückweg schmuggeln.
In Freiburg kommen wir nach einer halben Odysee dank der SNCF (das frz. Pendant zur Deutschen Bahn, nur noch inkompetenter) irgendwann doch noch an. Am Bahnhof verfalle ich fast in Freudentaumel, als ich in der Bahnhofsbäckerei die riesige Auswahl an Brot und Brötchen sehe.
Wir plündern den Drogeriemarkt. Brot, Schokolade, Kekse. Alles, was es in Frankreich nicht gibt, verschwindet in großen Koffer.
Wenig später treffen wir Thomas, meinen ehemaligen Mitfachschaftler. Er will uns Freiburg zeigen, doch auf dem Weg zum Schlossberg versagt der Aufzug fast völlig. Wir drücken den Notknopf und der Mensch am anderen Ende der Leitung sagt zu, sich darum zu kümmern. Wie ein Wunder fährt das Teil dann nun doch weiter und wir kommen oben an. Den Rückweg nach der wunderbaren, wenn auch nebeligen Aussicht, laufen, naja, rutschen wir herunter, denn Thomas ist, wie man verstehen kann, nicht gewillt diesen doch sehr unzuverlässigen Aufzug abermals zu betreten.
Wieder unten angekommen, bestaunen wir das wirklich schöne Städtchen, machen Fotos, testen die Freiburger Mensa und kaufen mehr Bier und Wein als der Zoll eigentlich zulassen würde, doch wir spekulieren darauf, dass die "Zeugen" vom Morgen jetzt anderweitig beschäftigt sind.
Am Abend verabschieden wir uns von Thomas und warten auf den verspäteten Zug. Auf der letzten Zugetappe in Frankreich treffen wir auf einen Mann ohne Fahrkarte, der mit Koffern, Gitarre und Flachbildfernseher umzieht, die Schaffner an den Rand der Weißglut treibt und zu allem Überfluss noch im Abteil (Nichtraucher!) zu Rauchen und Gitarre zu spielen beginnt. Aus einer Laune heraus macht der dann im Nachtzug das Licht und die Heizung aus. Verstehen muss man das sicher nicht.
Fazit: Super Tag, viel gesehen, bekloppte Leute, Dank an Thomas!
In Freiburg kommen wir nach einer halben Odysee dank der SNCF (das frz. Pendant zur Deutschen Bahn, nur noch inkompetenter) irgendwann doch noch an. Am Bahnhof verfalle ich fast in Freudentaumel, als ich in der Bahnhofsbäckerei die riesige Auswahl an Brot und Brötchen sehe.
Wir plündern den Drogeriemarkt. Brot, Schokolade, Kekse. Alles, was es in Frankreich nicht gibt, verschwindet in großen Koffer.
Wenig später treffen wir Thomas, meinen ehemaligen Mitfachschaftler. Er will uns Freiburg zeigen, doch auf dem Weg zum Schlossberg versagt der Aufzug fast völlig. Wir drücken den Notknopf und der Mensch am anderen Ende der Leitung sagt zu, sich darum zu kümmern. Wie ein Wunder fährt das Teil dann nun doch weiter und wir kommen oben an. Den Rückweg nach der wunderbaren, wenn auch nebeligen Aussicht, laufen, naja, rutschen wir herunter, denn Thomas ist, wie man verstehen kann, nicht gewillt diesen doch sehr unzuverlässigen Aufzug abermals zu betreten.
Wieder unten angekommen, bestaunen wir das wirklich schöne Städtchen, machen Fotos, testen die Freiburger Mensa und kaufen mehr Bier und Wein als der Zoll eigentlich zulassen würde, doch wir spekulieren darauf, dass die "Zeugen" vom Morgen jetzt anderweitig beschäftigt sind.
Am Abend verabschieden wir uns von Thomas und warten auf den verspäteten Zug. Auf der letzten Zugetappe in Frankreich treffen wir auf einen Mann ohne Fahrkarte, der mit Koffern, Gitarre und Flachbildfernseher umzieht, die Schaffner an den Rand der Weißglut treibt und zu allem Überfluss noch im Abteil (Nichtraucher!) zu Rauchen und Gitarre zu spielen beginnt. Aus einer Laune heraus macht der dann im Nachtzug das Licht und die Heizung aus. Verstehen muss man das sicher nicht.
Fazit: Super Tag, viel gesehen, bekloppte Leute, Dank an Thomas!

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