Donnerstag, 11. März 2010

Ik ben het meisje van de grachten...

...Nicht wirklich. Nix mit Grachten. Eher Fahrrad. Mindestens 16 Kilometer täglich. Berg auf und ab. Und dann abends schöne inne Sauna und ne Runde planschen.

Und sonst? Oh ja, da war ja noch was. Arbeiten an der Hochschule von Nijmegen. Naja oder zumindest so tun als ob. Viel zuschauen, Konversationskurs geben und natürlich Kaffee trinken. Ganz viel, ganz umsonst. Ansonsten alle Menschen duzen und von allen geduzt werden. Viel Praxis, wenig Wissenschaft. Studenten, die höchstens Oberstufenschüler sind. 

Selbst ne Menge verstehn, aber nicht sprechen.

Unterwegs in der großen weiten Welt...












Lange wurde hier nichts mehr up to date gebracht.

Das muss sich ändern. 

Nun ja, ich bin mal wieder ausgezogen, um die Welt ins Chaos zu stürzen.

Diesmal habe ich zusammen mit einigen Kommilitonen auch vor dem nordamerikanischen Kontinent nicht Halt gemacht.

Was dabei raus kam? Eine Entdeckungsreise durch das atemberaubend-anstrengend-nervtötende New York mit Station bei einem gediegenen Altherrenclübchen, das meint,  jede Woche ein konservatives Katholenblättchen rausgeben zu müssen.

Weiter nach Washington, wo wir auf Kosten der schwarzen Kassen der CDU von der KAS geschlemmt haben und über die USA informiert wurden. An der Georgetown-Universität sahen wir, wie man u.a. mit schwarz-weiß Predigten 7 Sonntagsmessen voll bekommt und als radikaler Republikaner über 30 Jahre im Kongress sitzen kann.

Nix mit Flowerpower dann in San Francisco. Dafür Regen. Golden Gate ist nett, aber nicht so spektakulär wie erhofft. Shakespeare auf Kosten eines Profs. Amerikanische Highways mit nem Dodge Caravan sind der Hammer. Steilküste am Pazifik auch. Der Leiter der Franziskaneruni in Berkeley kann super kochen. Die Afroamerikaner habens beim Singen echt drauf. Und warum verbaut man 100 Millionen Euro in einer neuen Kathedrale?

It´s the law... Ganz einfach... ;-)