Mittwoch, 10. Dezember 2008

Schnee...


Gestern und heute hat es geschneit!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Merry Kitschmas





Mit Beleuchtungen können unsägliche Verbrechen begangen werden. So z.B. bei und mit der Weihnachtsillumination in Besancon. Ich habe noch nie etwas so unglaublich Hässliches gesehen. Aber seht selbst...
Damit Ihr es Euch noch besser vorstellen könnt, gibts auch kurze dilettantische Videosequenzen (dafür aber mit Musik!)...
Und wir waren bei meiner Tandempartnerin Aurélie zum Plätzchen backen und Glühwein trinken. Auch das habe ich in einem kurzen Video protokolliert...

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Und schon wieder machen sie, was sie wollen...

Wir haben uns am vergangenen Wochenende in ein weiteres Abenteuer gewagt: Eine französische Messe.
Was sofort auffällt: Es gibt weder Kniebänke, noch Messdiener. Vorne neben dem Priester stand eine wild fuchtelnde Frau, wo erst nach näherem Hinsehen ansatzweise zu erkennen war, dass sie scheinbar die Gemeinde beim Gesang dirigieren wollte.
Wirklich leer war die wirklich schöne Kathedrale (ja, Besancon ist immerhin Erzbistum) nicht, aber die Stimmen der Kirchgänger eher Stimmchen. Vielleicht hatten diese einfach keine Lust zu singen, kannten die Lieder nicht (den Eindruck hatte ich desöfteren) oder es lag an der "Fuchteltante", denn die fuchtelte nicht nur, sondern meinte auch zwischendurch singen zu müssen, was sie besser nicht getan hätte. Da schüttelte es einen in den Bankreihen genauso wie beim Gesang des Pfarrers und das lag nicht nur daran, dass es ziemlich kalt in den alten Gemäuern war.
Nach der notwendigen Dosis Bösartigkeit nun zum weiteren Verlauf: Friedensgruß macht man wie und wie lange man will. Küsschen oder Hand geben, was sagen oder nicht oder, wie eine Frau, einfach jedem in der Kirche (und die war halb voll) die Hand geben, egal, ob der Pope vorne schon ganz woanders ist.
Richtig spannend wirds dann aber bei der Kommunionausteilung. Da kommen Liberalitätsbestrebungen und südländisches Temperament ganz zur Geltung. Man geht nicht der Reihe nach, sondern jeder irgendwann, wie es im gerade gefällt. Das erinnerte mich stark an die Autofahrer auf der Autobahn, die mit 200 bis ganz vorne zur Baustelle durchfahren und dann ganz schnell im Reißverschlussverfahren reingelassen werden wollen. So in etwa lief das da auch, nur leider fehlte mir die Hupe. ;-)

Freitag, 28. November 2008

Mei, is des scheee...









Ja, die süddeutschen Seniorenbutterfahrer scheinen sich sichtlich wohl zu fühlen in dem - zugegeben - wirklich wunderschönen Städtchen im Elsaß. Da spazieren sie mit gefühlten 20 Mann zur Mittagszeit in ein Restaurant in der Altstadt und können sich nicht erklären, wie es sein kann, dass für eine solch große Gruppe kein Platz ist. Das alles wird natürlich auf deutsch, pardon, meist ist es eher badisch, schwäbisch oder eine sonstige Sprachvarietät südlich des Weißwurstäquators, abgehandelt. Sieben Mal hat Straßburg (jetzt wisst Ihr auch endlich, worum es hier geht ;-)) in seiner jüngeren Geschichte seinen "Besitzer" zwischen Franzosen und Deutschen hin und her gewechselt und so manch einem scheint die Zeit der deutschen Annexion noch so präsent, dass man sich dort ja quasi auf "heimischem Boden" wähnt. So oder so ähnlich kann ich mir nur die Allüren so mancher Touristen erklären. ;-)
Nun zu weniger Sarkasmus, aber mehr Fakten:
Unterwegs waren wir die meiste Zeit, gut drei Stunden hin und das Ganze auch wieder zurück. Sprich: Dunkel als wir losfuhren, dunkel als wir zurückkamen.
Erstes Ziel der Reise war der Europarat im Norden der Stadt, ein unglaublich hässliches Gebäude aus den 1970er Jahren, wo auch heute noch 47 Nationen mehrmals jährlich tagen, um den europäischen Staaten und den werten Herren und Damen in Brüssel Vorschläge zu unterbreiten.
Zeit für die tolle Altstadt blieb dann inkl. Mittagessen nicht mehr allzu viel, zweieinhalb Stunden. Mehr als einmal durch die Kathedrale (natürlich "Notre Dame", was auch sonst in Frankreich) und durch ein paar Straßen war da nicht drin.
Ob der Weihnachtsmarkt schon geöffnet war, kann ich nicht sagen und das konnte mir auch keiner beantworten. Die Buden standen da schon. Viele waren noch zu, an einigen wurde noch fleißig gewerkelt, bei anderen war der Verkauf aber auch schon in vollem Gange, vor allem, wenn es Lokalitäten waren, die Glühwein feilboten. ;-) Mein Erklärungsansatz: Es gibt in Straßburg vllt so etwas wie einen offiziellen Eröffnungstermin. Der ist aber keinesfalls, wie bei uns, als obligatorisch zu verstehen, sondern vermutlich eher als Richtwert. Man sollte versuchen bis dahin verkaufsbereit zu sein, wer schneller ist, der fängt halt dann mit dem Verkauf an, wenn er Zeit und Lust dazu hat. ;-)
Straßburg ist zwar sehr nah an der deutschen Grenze (mir fiel auf, dass ich seit etwa 3 Monaten nicht mehr so nah an Deutschland war), aber immernoch auf französischem Staatsgebiet und das merkt man eben. ;-)
Kurzum, wir hatten viel zu wenig Zeit für diese wunderschöne Stadt und wenn es irgendwie geht, würde ich Anfang nächsten Jahres gerne nochmal hin, dann aber etwas länger.


Samstag, 15. November 2008

Im Westen nichts Neues...

Wir Ihr Euch sicher aufgrund der großen Anzahl meiner Einträge in letzter Zeit denken könnt, ist hier unglaublich viel Spannendes passiert. ;-)
Aber jetzt mal Spaß beiseite: Es gefällt mir hier nach wie vor sehr sehr gut. Die Tage werden auch hier kürzer, seit Anfang der Woche wird es auch langsam etwas kälter. Mein Referat für die Uni ist so gut wie fertig. Nur die Hausarbeit, die mag noch nicht so recht. Aber wie heißt es ja auch so schön "Diamanten entstehen nur unter Druck". :-D
Zwei Ausflüge nach Strasbourg und Montbeliard (heißt im Deutschen "Mömpelgard"; wollt ich nur hier mal erwähnen, da ich den Namen so irrsinnig blöd fand) folgen noch vor Weihnachten. Mit meiner Tandempartnerin machen wir dann vermutlich im Dezember irgendwann noch ne Plätzchen- und Glühweinaktion (ich hab hier bei mir ja keinen Ofen). Unsere Koordinatorin hat uns zum Lebkuchenessen zu sich eingeladen. Ja, die Franzosen sind da schon bedeutend gastfreundlicher als der durchschnittliche Westfale. ;-)
Zum Schluss noch ein nettes Bild mit Abendstimmung direkt aus meinem Fenster fotografiert.

Samstag, 1. November 2008

Drei Herbsttage in Paris...










...das Wetter war ein bisschen mies, il faisait très (très très...) froid und dann il pleut... ;-) (frei nach den Wise Guys)
Eva und ich haben tolle Tage hier in der Franche-Comté und in Paris verbracht, auch wenn das Wetter eher suboptimal war. Es hat sehr viel geregnet und in Paris kam noch hinzu, dass es saukalt war.
Dennoch haben wir bei einer Stadtrundfahrt mit dem Bus einiges sehen können, die üblichen Kirchen (die ja glücklicherweise geheizt sind) besichtigt und den Eiffelturm zumindest "von außen" und aus der Nähe betrachtet. Das Wetter war schlicht zu schlecht um hinaufzufahren, denn ne Nebelwand ist sicher auch von oben nicht unbedingt schöner.
Trotz der widrigen Bedingungen haben wir aber dennoch einen Eindruck von der Schönheit der Stadt bekommen können.
Unsere Herberge lag zentral und da es am ersten Tag kein warmes Wasser gab, haben wir unser Zimmer kurzerhand mit Überdrehung des Thermostats der Heizung in eine Sauna verwandelt.
Für meine Verhältnisse habe ich sehr wenige Fotos gemacht, aber möchte Euch an einigen Eindrücken teilhaben lassen...

Sonntag, 19. Oktober 2008

Dijon & Beaune









"Wer hat die Tiefkühltruhe aufgelassen?" Das haben wir uns heute eigentlich den ganzen Tag über gefragt. Vielleicht sind wir Deutschen einfach nicht hartgesotten genug, um mit so manchem englischsprachigen Mädel in Ballerinas mit Leggings und kurzem Röckenchen mitzuhalten, vor allem aber der Kälte trotzen zu können. ;-)
Das ERASMUS-Team hatte wieder mal allerhand für uns organisiert und so führte uns der Weg diesmal ins Nachbardepartement Burgund.
Nach einer Stadtführung hatten wir - leider- nur noch recht kurz Zeit, Dijon auf eigene Faust zu erkunden. Eine wirklich schöne Stadt mit kleinen Geschäften und alten Häusern, die im Gegensatz zu vielen deutschen wirklich noch aus dem Mittelalter stammen und nicht einfach später wieder aufgebaut wurden.
Weiter ging es dann mit dem Bus Richtung Beaune, wo wir ein Hospital besichtigten, das im 15. Jahrhundert vom Kanzler Philipps des Guten eingerichtet wurde und sich vornehmlich an die Armen der Stadt richtete. Nebenbei bemerkt war das Hospital bis vor wenigen Jahrzehnten in Betrieb.
Was wäre jedoch ein Ausflug ohne, na, Ihr ahnt es sicher schon, was tut man in Frankreich... na klar... Wein trinken... In der "Cave de la Reine Pédaque" wanderten wir durch alte Kellergewölbe, die aufgrunde der hohen Luftfeuchtigkeit mit reichlich Schimmelpilzen überzogen waren. Ich bin aber nicht sicher, ob ich mich nicht doch verhört habe oder die Führerin diese Pilze tatsächlich als Penicillin-irgendwas bezeichnete. ;-) Natürlich gab es auch noch Wein zur Degustation und das nicht zu knapp. Ganze zwei Weiß-, drei Rotweine und zwei Liköre wurden uns zur Probe eingeschenkt. Besonders der Crème de Cassis ist meiner Ansicht nach nicht zu verachten.
Und so neigte sich wieder mal ein ereignisreicher Tag seinem Ende, wobei er eigentlich noch nicht zu Ende war, denn am Abend startete auf dem Campus eine Halloweenparty.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Paranoia?!

Sie sind definitiv ein lustiges Völkchen, diese Franzosen. In Deutschland verpufft so langsam der Unmut über Schäubles geplanten Überwachungsstaat. Da würde "der Franzose" nur drüber lachen. Hier ist alles "sur surveillance vidéo" (gesprochen würde das in etwa so klingen: "ßühr ßührwäijonks wideó"). Kleine Anekdote nebenbei: Wir haben uns gestern mal den Spaß gemacht, diese Phrase einen Franzosen (gut, der war auch leicht angeheitert) sprechen zu lassen und auch der hat sich fast die Zunge gebrochen. Ist also nicht alles die sprachliche Unfähigkeit von uns Exil-Deutschen.
Alles und jeder wird hier überwacht. Da gibt es meine Kommilitonen, die sich nachts sternhagelvoll durch die Eingangshalle des Wohnheims den Weg zu ihrem Zimmer bahnen (mehr oder weniger "au radar") und von den netten Menschen am Empfangstresen, die alles auf den Bildschirmen verfolgen können, nur ein müdes Lächeln ernten. Zweite Nebenbemerkung: Man kann vermutlich davon ausgehen, dass diese Empfangsmenschen es gewohnt sind, auf ERASMUS-Studenten zu treffen, die relativ "plein" sind.
Aber auch der Bus, die öffentlichen Gebäude, so ziemlich alles wird per Video überwacht.
Ganz besonders "sinnvoll" finde ich aber die Investition in eine Kameraüberwachung des "Stillleseraums" der Unibibliothek. Man fragt sich da allen Ernstes, was oder wer da vor wem geschützt werden soll. Ein Kommilitone hatte schon die Idee, dass vielleicht verhindert werden soll, dass jemand die Buchstaben aus den Büchern liest und sich auf diese Art und Weise "illegal" Wissen beschaffen könnte... ;-) So sarkastisch das klingt, aber so ganz abwegig finde ich das garnicht mal, denn ein Großteil unseres Universitätslebens besteht hier darin, die Dozenten mitzustenographieren. Quasi die "allgemein bekannte Weisheit" zu Papier zu bringen und damit für die Ewigkeit zu fixieren (die Katholiken kennen das, die machen auch immer alles gleich mit Ewigkeitsanspruch ;-)).
Was ich in der Anfangsphase an Passbildern und Datenzetteln in den Umlauf bringen musste, das ist der absolute Hammer. Ich bin der festen Überzeugung, dass der französische Staat nach den 6 Wochen die ich (erst) hier bin, schon mehr über mich weiß, als der deutsche jemals wissen wird. Nur Blutgruppe, Schuhgröße und Lieblingsstofftier, da hat mich noch keiner nach gefragt.
Das mag nun alles nach deutscher Bürokratie deluxe klingen, doch die Praxis gestaltet sich ein wenig anders. Wenn fünf Unterlagen gefordert werden und man dann drei davon abgibt, dann ist das schon ziemlich gut und man hat außerdem relativ gute Chancen, dass nach den zwei verbleibenden nie jemand fragen wird. Die Angestellten und Sachbearbeiter in Büros und Ämtern scheinen außerdem um den Wahnwitz ihres Papierkrieges zu wissen und nehmen ihn daher im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen auch längst nicht so ernst. Wenn man dann noch die Bemerkung "Je suis ERASMUS" und einige Floskeln in gebrochenem Französisch fallen lässt, hat man schon fast gewonnen, denn "les pauvres étrangers" können da ja nichts dafür und müssen ja auch erst in der Fremde und mit der anderen Sprache zurecht kommen.
Ganz nach der Volksweisheit: "Fünf Minuten dumm anstellen erspart oft eine Stunde Arbeit"... ;-P

Sonntag, 5. Oktober 2008

Imbiss-Französisch für Fortgeschrittene

Denkt man an kulinarische Eigenarten der Franzosen, dann würden einem sicher erstmal Froschschenkel oder Schnecken einfallen. Frösche sind mir hier bisher weder beim Essen noch im Wald begegnet, gut, Schnecken dafür auf den Wegen umso mehr, aber gesammelt und inKräuterbutter geschwenkt habe ich selbige deshalb noch lange nicht.
Umso kurioser für den gestandenen Preußen ist dann der Weg durch den Supermarkt und die Uni-Mensa. Neben Fisch oder Pute kann man mehrmals die Woche beim Mittagessen Bekanntschaft mit "Langue de Boeuf" (Rinderzunge) oder "Tête de veau" (Kalbskopf) machen. Über eine international bekannte Online-Suchmaschine, deren Gebrauch sich in Verbform schon im Duden niedergeschlagen hat oder bald tun wird, kann man Bilder selbiger Köstlichkeiten herunterladen, doch mit Rücksicht auf die Mägen meiner Leser habe ich mir überlegt, keine solchen Fotos hier zu präsentieren. Da schwimmen Stücke von Gehirn und Innereien eines Kalbes zu Brei gekocht und geliert in einem Topf (nett, wenn einen wenigstens keine Augen mehr anstarren) oder Scheiben einer Rinderzunge reihen sich aneinander wie ein gigantischer Waschlappen.
Da lohnt sich dann auch mal ein Besuch in einem Supermarkt, denn da gibt es sowohl an der Bedienungs- als auch an der SB-Fleischtheke sämtliche dieser Spezialitäten sozusagen im "Naturzustand". Von irgendwoher kuckt einen da immer irgendwas an, egal ob Schwein, Rind oder sonst etwas. Innerei neben, Zunge, Ohr, Hirn, als ob man sagen wollte: Dat Vieh is eh schon tot, bevor irgendwas verkommt, da bringen wirs lieber unters Volk. Eintopf geht immer!
Und nein, es vergammelt weder in den Kühlregalen, noch in den Mensakochtöpfen. Die Leute hier scheinen das WIRKLICH zu essen!
Manchmal stehe ich vor der Anzeigetafel der Mensa und weiß nicht genau, was mir da gerade wieder angeboten wird, auch wenn meine Sprachkenntnisse sich langsam verbessern. Ist vielleicht auch ganz gut so, dass sich das bei den kulinarischen Vokabeln noch nicht so ausgewirkt hat. Einige Sachen will man einfach nicht wissen! ;-)

Samstag, 27. September 2008

Arbois und Poligny








Da wir ERASMUS-Studenten sind, folgten wir heute dem Vorurteil der Spaßgesellschaft und machten uns mithilfe des sehr engagierten ERASMUS-Teams in Bussen auf den Weg ins Jura. Erstes Ziel war Arbois, die Hauptstadt des Weines hier und auch wieder mal - wen wundert es - ein Ort an dem Louis Pasteur gewirkt hat. Dieser Mensch muss viel gereist und umgezogen sein, anders lässt sicht nicht erklären, dass es in fast jedem Ort irgendwelche Steinstapel gibt, an denen Pasteur einmal gewirkt, gelebt und/oder geforscht haben soll. Man kommt sich hier manchmal ein bisschen vor, wie mit den Legenden um das Kreuz Christi, bei dem die Menge an Holzsplittern, die schon aufgetaucht sein sollen, sicher schon für mehrere Holzvillen reichen würde. Aber genug der Frotzelei, zurück zum Thema.
Da momentan Weinlese ist, konnten wir leider die Weinkeller nicht besichtigen, was neben denkbarem Nachteil aber auch den Vorteil hatte, dass man umso schneller dem gemütlichen Teil frönen konnte, nämlich der Weindegustation. Ein Rot-, ein Weißwein und ein Likör standen zur Probe. Der herbe, nussige Geschmack des Juraweins war sicher nicht ganz jedermanns Sache, aber ich fands schon recht lecker. ;-)
Am Nachmittag gings dann weiter nach Poligny, wo unter anderem der Comté-Käse hergestellt wird, DIE Attraktion der Region. Leider bekamen wir die eigentliche Produktionsstätte nicht zu sehen, sondern einen Film mit einer Mischung aus Heimat- und Werbefilm und einem sprechenden Käse als Hauptakteur, der in etwa so nervtötend war, wie die zappelnde Büroklammer mit den Glubbschaugen im Schreibprogramm eines bekannten, gr0ßen amerikanischen Softwarekonzerns. Käse gab es aber trotz allem nachher doch auch noch zu probieren. Lecker Zeugs!
Alles in allem ein toller Tag mit einer super Gruppe und vielen kulinarischen Highlights.

Sonntag, 21. September 2008

Un excursion à Dole...









Am Tag des "Patrimoine" (irgendwas zwischen Kulturerbe oder Erbe der Vorväter oder einfach "Patrimonium" für die Altsprachler unter Euch) machten wir uns auf ins schöne Örtchen Dole eine halbe Stunde mit dem Zug westlich von Besancon. Mittelpunkt des Ortes ist die Basilika Notre-Dame, ein Sakralbau gigantischen Ausmaßes für die relativ kleine Stadt. Leider wird die Kirche seit fast 10 Jahren restauriert und somit konnte man innen durch und zwischen den vielen Baugerüsten allenfalls die Größendimensionen des Bauwerks erahnen. Dafür bot sich vom Glockenturm ein wunderschöner Blick auf die Landschaft der Franche-Comté.
Die Stadt ist außerdem der Geburtsort von Louis Pasteur (ja, der mit der Milch (Pasteurisierung) und der Mikrobiologie (u.a. Impfstoff gegen Tollwut)).

Samstag, 20. September 2008

Wandern...





..war ich heute mit dem Hochschulsport rund um den Doubs, der wie eine Schleife um die Altstadt liegt. Bei herrlichem Wetter und netten Leuten war das ein richtig toller Samstagmorgen :-)