







Ja, die süddeutschen Seniorenbutterfahrer scheinen sich sichtlich wohl zu fühlen in dem - zugegeben - wirklich wunderschönen Städtchen im Elsaß. Da spazieren sie mit gefühlten 20 Mann zur Mittagszeit in ein Restaurant in der Altstadt und können sich nicht erklären, wie es sein kann, dass für eine solch große Gruppe kein Platz ist. Das alles wird natürlich auf deutsch, pardon, meist ist es eher badisch, schwäbisch oder eine sonstige Sprachvarietät südlich des Weißwurstäquators, abgehandelt. Sieben Mal hat Straßburg (jetzt wisst Ihr auch endlich, worum es hier geht ;-)) in seiner jüngeren Geschichte seinen "Besitzer" zwischen Franzosen und Deutschen hin und her gewechselt und so manch einem scheint die Zeit der deutschen Annexion noch so präsent, dass man sich dort ja quasi auf "heimischem Boden" wähnt. So oder so ähnlich kann ich mir nur die Allüren so mancher Touristen erklären. ;-)
Nun zu weniger Sarkasmus, aber mehr Fakten:
Unterwegs waren wir die meiste Zeit, gut drei Stunden hin und das Ganze auch wieder zurück. Sprich: Dunkel als wir losfuhren, dunkel als wir zurückkamen.
Erstes Ziel der Reise war der Europarat im Norden der Stadt, ein unglaublich hässliches Gebäude aus den 1970er Jahren, wo auch heute noch 47 Nationen mehrmals jährlich tagen, um den europäischen Staaten und den werten Herren und Damen in Brüssel Vorschläge zu unterbreiten.
Zeit für die tolle Altstadt blieb dann inkl. Mittagessen nicht mehr allzu viel, zweieinhalb Stunden. Mehr als einmal durch die Kathedrale (natürlich "Notre Dame", was auch sonst in Frankreich) und durch ein paar Straßen war da nicht drin.
Ob der Weihnachtsmarkt schon geöffnet war, kann ich nicht sagen und das konnte mir auch keiner beantworten. Die Buden standen da schon. Viele waren noch zu, an einigen wurde noch fleißig gewerkelt, bei anderen war der Verkauf aber auch schon in vollem Gange, vor allem, wenn es Lokalitäten waren, die Glühwein feilboten. ;-) Mein Erklärungsansatz: Es gibt in Straßburg vllt so etwas wie einen offiziellen Eröffnungstermin. Der ist aber keinesfalls, wie bei uns, als obligatorisch zu verstehen, sondern vermutlich eher als Richtwert. Man sollte versuchen bis dahin verkaufsbereit zu sein, wer schneller ist, der fängt halt dann mit dem Verkauf an, wenn er Zeit und Lust dazu hat. ;-)
Straßburg ist zwar sehr nah an der deutschen Grenze (mir fiel auf, dass ich seit etwa 3 Monaten nicht mehr so nah an Deutschland war), aber immernoch auf französischem Staatsgebiet und das merkt man eben. ;-)
Kurzum, wir hatten viel zu wenig Zeit für diese wunderschöne Stadt und wenn es irgendwie geht, würde ich Anfang nächsten Jahres gerne nochmal hin, dann aber etwas länger.
Nun zu weniger Sarkasmus, aber mehr Fakten:
Unterwegs waren wir die meiste Zeit, gut drei Stunden hin und das Ganze auch wieder zurück. Sprich: Dunkel als wir losfuhren, dunkel als wir zurückkamen.
Erstes Ziel der Reise war der Europarat im Norden der Stadt, ein unglaublich hässliches Gebäude aus den 1970er Jahren, wo auch heute noch 47 Nationen mehrmals jährlich tagen, um den europäischen Staaten und den werten Herren und Damen in Brüssel Vorschläge zu unterbreiten.
Zeit für die tolle Altstadt blieb dann inkl. Mittagessen nicht mehr allzu viel, zweieinhalb Stunden. Mehr als einmal durch die Kathedrale (natürlich "Notre Dame", was auch sonst in Frankreich) und durch ein paar Straßen war da nicht drin.
Ob der Weihnachtsmarkt schon geöffnet war, kann ich nicht sagen und das konnte mir auch keiner beantworten. Die Buden standen da schon. Viele waren noch zu, an einigen wurde noch fleißig gewerkelt, bei anderen war der Verkauf aber auch schon in vollem Gange, vor allem, wenn es Lokalitäten waren, die Glühwein feilboten. ;-) Mein Erklärungsansatz: Es gibt in Straßburg vllt so etwas wie einen offiziellen Eröffnungstermin. Der ist aber keinesfalls, wie bei uns, als obligatorisch zu verstehen, sondern vermutlich eher als Richtwert. Man sollte versuchen bis dahin verkaufsbereit zu sein, wer schneller ist, der fängt halt dann mit dem Verkauf an, wenn er Zeit und Lust dazu hat. ;-)
Straßburg ist zwar sehr nah an der deutschen Grenze (mir fiel auf, dass ich seit etwa 3 Monaten nicht mehr so nah an Deutschland war), aber immernoch auf französischem Staatsgebiet und das merkt man eben. ;-)
Kurzum, wir hatten viel zu wenig Zeit für diese wunderschöne Stadt und wenn es irgendwie geht, würde ich Anfang nächsten Jahres gerne nochmal hin, dann aber etwas länger.

3 Kommentare:
Hey,
das sieht wirklich scheee aus! Schade, dass ihr da nicht mehr Zeit hattet, aber für ein paar tolle Bilder hat es ja doch noch gereicht.
Hier in MS hat der Weihnachtsmarkt letzte Woche pünktlich und soweit ich weiß auch an allen Buden gleichzeitig begonnen. Hab ihn mir aber noch nicht angeschaut. Heute geht's aber nach Osnabrück, um dort den Markt und vor allem Peters Stand zu bestaunen.
Viele liebe Grüße,
Martina
Schmeckt französicher Glühwein so wie deutscher? Würd' mich mal interessieren. :)
Naja. Obwohl der frz. Rotwein wirklich gut ist, kann ich nicht sagen, dass mich der frz. Glühwein bisher sonderlich berauscht hätte und das im doppelten Wortsinn: Weder ist der außergewöhnlich geschmackvoll, noch hat man das Gefühl, dass dort viel Alkohol drin sei. Etwas "dünn" und wenig Gewürz.
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