Dienstag, 20. Januar 2009

...dahin, wo der Pfeffer wächst...






...sind wir heute gefahren, mehr oder weniger unabsichtlich. Gemeinsam mit unserem perfekt deutsch parlierenden englischen Kommilitonen machte sich unser Reisetrupp auf den Weg in das mit dem Zug eine halbe Stunde entfernte Arc et Senans. Absolut idyllisch liegt dieses, naja, Städtchen wäre übertrieben, diese Ansammlung von wenigen Häusern. Ziel unserer Reise war aber nicht das Kaff ansich, sondern die sich dort befindliche "Saline Royale", eine Saline aus dem 18. Jahrhundert, die von dem französischen "Stararchitekten" des Ancien Regime, Claude-Nicolas Ledoux geplant wurde. Architektonisch sehr sehenswert waren wir allerdings etwas enttäuscht, dass fast alle Gebäude geschlossen waren oder lediglich Tagungsräume beherbergten. Interessant hingegen das Salzmuseum und eine Kunstausstellung. Wir waren auch scheinbar die einzigen Gäste dort und alle Menschen, die uns auf dem Gelände begegneten, haben sicher dort gearbeitet.
Was macht man, wenn man im Jura ist und noch viel Zeit hat, bis der Zug kommt? Richtig, man macht eine Weinprobe. Es gab auch drei Etablissements, die so aussahene, als könnten die Wein anbieten, jedoch hatten allesamt geschlossen. Drei Stunden in einem Dorf, wo es weder ein Café noch einen Supermarkt gibt, können seeeehr lang werden... ;-)

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