Sonntag, 8. März 2009

Straßburg reloaded




Was tun bei Straßburg im Regen? Klar, Kirchen anschauen. Das kenn ich und das kann ich. Man mag mich Banause nennen oder was auch immer, aber ich finde den Straßburger Münster von innen nicht schön. Da hat das Städtchen wirklich schönere Kirchen zu bieten, die zudem bei weitem nicht so voll sind.
Was macht man noch, wenn es meimelt? Klar, Museum. Aber kein Kunstmuseum. Martina weiß, dass das bei mir nicht lange genug dauert. Also gings ab ins Historische Stadtmuseum. Sehr gut gemacht übrigens. Danach dem Trubel von einem Café aus zuschauen und Postkarten schreiben. Der obligatorische Flammkuchen durfte am Abend natürlich nicht fehlen, bevor es ins Hostel ging. Nach Angaben des Internets sollte sich die Herberge 50 Meter von der Bushaltestelle befindet. Gut, 50 französische Meter vielleicht. An der Rezeption klappt alles überraschenderweise reibungslos. Der Aufschlag, den ich als Nicht-Besitzer einer Jugendherbergskarte laut Internet hätte zahlen müssen, wird nicht thematisiert. Gut, mir soll´s recht sein.
Ich bekomme ein Dreibettzimmer. Wie ich im Laufe des Abends merke, für mich allein. Ich betrete das Zimmer. Gefühlte 50 Grad. Gut, Thermostat verstellen, denke ich. Aber Pustekuchen. Das Ding bewegt sich keinen Millimeter. Gut, also Fenster bzw. besser Tür auf, denn mein Zimmer ist im Erdgeschoss und gegenüber die hauseigene Bar. Das Fenster (die Tür) kann also nicht die ganze Nacht aufbleiben. Ungebetener Besuch vs. Sauna. Ich entscheide mich für Letzteres. Es gibt noch Jugendgruppen im Haus. Die kommen durch die Decke und die Wand. So hört sich das zumindest an.
Das Frühstück am nächsten Tag ist erstaunlich gut für eine Jugendherberge. Das Wetter grandios. Ich sitze am Fluss und schaue auf das wunderschöne Städtchen. Ich sitze draußen in einem Café, trinke Kaffee, lese und schaue auf die Fachwerkhäuser. Es ist herrlich.
Dann ruft noch eine Freundin aus Besancon an. Sie ist auch in Straßburg. Also weiter zusammen Kaffee trinken und das Leben genießen.
Ich und faul? Niemals! ;-)

1 Kommentar:

Martina hat gesagt…

Hey,
das klingt aber nach einem wunderbaren Wochenendausflug. Den Regen sieht man auf den Bildern ja gar nicht, muss also auch Sonne gegeben haben und wie ich dich kenne wirst du auch nicht allzu faul gewesen sein und dir nur die besten Cafés mit dem schönsten Fensterblick ausgesucht haben ;-)
Bis bald!